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Über die Ironie der Wissenschaft – Der scheinbare Objektivitätscharakter der Wissenschaft am Beispiel der Künstliche-Intelligenz Forschung

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22. September 2014 von Sydney Polart ©

Es zählt zur Ironie der Wissenschaft, dass gerade die WissenschafterInnen, die am wenigsten Selbstreflexion üben und damit über sich selbst am wenigsten wissen an künstlicher Intelligenz forschen. Und doch haben sie den Anspruch ihren Konstrukten menschenähnliche Intelligenz einzuhauchen.

Wenn wundert es daher, dass die künstliche Intelligenz Forschung so geringe Fortschritte aufweist, wenn ihre Forschenden so wenig über sich selbst wissen und in Erfahrung bringen wollen. Ja mehr noch, ihr Blick ist nur nach Außen, auf den Gegenstand gerichtet, also der sogenannten Objektivität verpflichtet, und sie vergessen darüber auf sich selbst, auf das Subjekt, schätzen es gering und tun es als irrelevant und nicht der Beobachtung würdig ab. Mit dieser Sicht auf das Subjekt werten sie als Wissensautoritäten große Teile der Bevölkerung ab und blicken auf die Menschen herunter, die sich mit ihrem Subjekt verbunden fühlen und keine Trennung von selbigem leben. Sie verkörpern wissenschaftliche Arroganz.

Diese Forscher lassen außer Acht, dass Intelligenz ein vom Menschen untrennbares Merkmal ist, und doch versuchen sie als Subjekte in weitgehender Unkenntnis ihrer selbst unter Berufung auf scheinbare Objektivität Intelligenz vom von ihnen abgelehnten Subjekt zu trennen und auf artifizielle Art und Weise ihren Kindern – den Maschinen – einzuhauchen. Es wirkt grotesk und nach einem Ding der Unmöglichkeit anzunehmen, man könne sich Intelligenz nähern als wäre sie etwas vom Menschen Unabhängiges. Tut man es dennoch, dann sicher auf unintelligente Weise.

Wie kann man etwas über die Welt aussagen, wenn man sich selbst und seinen Einfluss auf den beforschten Gegenstand als Forschende/r unerforscht lässt?

Von einem soziophilosophischen Standpunkt aus gesehen, wirkt es ganz so als würden die sich auf Objektivität berufenden Künstliche-Intelligenz Forschenden mit sich selbst und ihrem sozialen Umfeld in Konflikt stehen, nicht zurecht kommen, und sich deshalb auf die Gegenstände konzentrieren.

Dies wäre nicht weiter schlimm, wenn von diesen Forschenden nicht durch ihre Ablehnung ihres eigenen Selbst, und damit des Subjekts gemeinhin, implizit der Bevölkerung eine scheinbare Objektivität vorgaukelt würde. Stattdessen wäre in vielen Fällen dieser Forschenden eine vorangehende Selbsterforschung über Selbstreflexion und eventueller psychotherapeutischer Begleitung sicher hilfreich.

In jedem Fall begreifen diese ihrer Objektivität verpflichteten Forschenden das Prinzip Leben nicht im geringsten, welches weder vom Subjekt noch vom Lebewesen zu trennen ist. Ja mehr noch diese sich auf Objektivität berufenden Forschenden schätzen das Leben gering und tun ihm Gewalt an.

Dr. Dr. Immanuel Fruhmann

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